Schwierige Bedingungen am Obersee und Röthsteig:

Traurige Gewissheit: Vermisster Bergsteiger tot!

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Schönau am Königssee - Ein Großaufgebot von Bergwacht, BRK, Wasserwacht und Polizei hat seit Freitagabend einen vermissten Bergsteiger gesucht. Er wurde am Samstag tot aufgefunden.

UPDATE, 19.15 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Ein seit Freitag abgängiger Bergsteiger konnte am Samstagmorgen nur mehr Tod aufgefunden werden. Der Mann aus Traunstein trennte sich von seiner Ehefrau um den sogenannten Röthbachwasserfall zu fotografieren. Dabei kam er nach ersten Ermittlungen vom Steig ab und kam dabei in einer steilen Rinne zu Sturz. Hierbei zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu.

Die Bergung des Leichnams übernahm die Bergwacht Berchtesgaden. Zusätzlich war ein Polizeihubschrauber für den Abtransport eingesetzt. Durch einen Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden werden die genauen Umstände die zum Absturz geführt haben durchgeführt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Die Erstmeldung:

Ein Großaufgebot der Bergwacht Berchtesgaden, der BRK-Wasserwacht und der Polizei ist seit Freitagabend 19 Uhr im Einsatz, um einen im Bereich des Obersees und des Röthsteig vermissten 65-jährigen Bergsteiger zu finden. Trotz eines schweren Gewitters lief die Suchaktion mit bis zu fünf Gruppen die ganze Nacht hindurch und am Vormittag weiter, wobei die Einsatzkräfte den Mann nicht finden konnten. Während der Rettungsboot-Fahrten zum Mannschaftstransport über den Königssee nach Salet türmten sich im Sturm meterhohe Wellen auf. Die Angehörigen des Vermissten werden vom Kriseninterventionsdienst betreut.

Unter den Suchmannschaften sind auch mehrere Teams der Bergwacht-Lawinen- und Suchhundestaffel Chiemgau und ein Erkundungstrupp des Bergwacht-Technikbusses mit einem Flugroboter für Suchflüge über vom Steig aus nicht einsehbare Rinnen. Am Abend war auch der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ für Suchflüge unterwegs, wobei die Besatzung dann wegen des Gewitters und der einsetzenden Dunkelheit abbrechen musste. Während der Nacht wurde unter anderem mit einem Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmebildkamera nach dem Vermissten gesucht. Am Samstagmorgen kurz nach 9 Uhr wurden die Suchflüge mit dem Polizeihubschrauber „Edelweiß 1“ fortgesetzt, wobei auch versucht wird, das Handy des Vermissten vom Hubschrauber aus zu orten.

„Edelweiß 1“ musste auch eine brennende Latschenfläche im Steilgelände in der Nähe der Blaueishütte am Hochkalter erkunden. Die zuständige Ortsfeuerwehr Ramsau, die Feuerwehr Berchtesgaden und die Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall bereiten aktuell einen Hubschrauber-Löschangriff mit Außenlastbehälter vor, da der Brandherd bodengebunden nicht erreichbar ist.

Pressemeldung BRK BGL

Quelle: BGland24.de

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