Unfall mit mehreren Schwerverletzten bei Schloss Maxlrain

Veranstalter bedauert Vorfall und setzt Rallye fort

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Maxlrain - Fünf Verletzte am Donnerstag: Am Rande der ADAC Bavaria Historic kam es am Donnerstag zu einem schweren Unfall. Doch die Veranstalter blicken nach vorne:

Einen Tag nach dem schweren Unfall bei Maxlrain hat der Veranstalter die ADAC Bavaria Historic fortgesetzt. Das bestätigte Pressesprecher Stefan Dorner gegenüber mangfall24.de.

Am Donnerstag waren bei einem Unfall fünf Personen teils schwer verletzt worden. Eine Besucherin des Oldtimer-Treffens verlor die Kontrolle über ihren Ford Mustang und rauschte in eine Zuschauergruppe.

"Wir bedauern das sehr und wünschen und hoffen, dass alle Verletzten wieder schnell gesund werden", sagte Dorner. Er stellte trotzdem nochmal heraus, dass es sich bei der Unfallverursacherin nicht um eine angemeldete Teilnehmerin handelte.

Unfall am Rande der Historic-Rallye bei Schloss Maxlrain (1)

In einer Krisenbesprechung am Donnerstag hätten die Veranstalter auch beschlossen, die Rallye wie geplant am Freitag fortzusetzen, da keine Sicherheitsauflagen verletzt worden seien. "Es war ein tragischer Unfall und ein klarer Wermutstropfen."

Nach dem Unfall wurde die Veranstaltung am Freitag abgebrochen. Zum einen, weil die Straße gesperrt war - Dorner sprach hier von einem technischen Grund - und zum anderen, "weil man natürlich nicht weitermachen will, wenn fünf Menschen verletzt worden sind. Das war dann der emotionale Grund."

Es geht nicht um Geschwindigkeit

Dorner machte darauf aufmerksam, dass es sich bei er ADAC Bavaria Historic nicht um ein Rennen im herkömmlichen Sinn handele: "Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern um Gleichmäßigkeit. Alle unsere Fahrer müssen sich an die Straßenverkehrsordnung halten."

Ein besonderes Lob hatte Dorner für die Rettungskräfte: "Unsere Kommunikation hat hier perfekt funktioniert. Innerhalb weniger Minuten waren Notarzt und sogar Rettungshubschrauber am Unglücksort."

Unfall am Rande der Historic-Rallye bei Schloss Maxlrain (2)

Eine besondere Herausforderung ergab sich durch den Unfall auch für die Logistik. Rund 20.000 Gäste, die zu großen Teilen mit Shuttle-Bussen angereist waren, mussten wegen der Straßensperrung etwas Geduld mitbringen.

Am heutigen Freitag geht es für die Teilnehmer zum Karwendel und wieder nach Bad Aibling. Am morgigen Samstag heißt das Ziel St. Johann in Tirol.

Quelle: mangfall24.de

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