Alter Brauch in Ruhpolding

180 Pferde und 10 Festwägen beim diesjährigen Georgiritt

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Ruhpolding - Kanonenschüsse leiteten am Sonntag um 6.30 Uhr den alten religiösen Brauch des Georgirittes in Ruhpolding ein. Abmarsch zur Pferdesegnung war pünktlich um 10 Uhr.

Die Ursprünge des "Irgn-Ritts", wie er früher genannt wurde, reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die Bauern und andere Pferdebesitzer um den göttlichen Segen für ihre Rösser baten.

Bilder von Gottesdienst und Pferdesegnung

Auch heuer wurden ein paar tausend Besucher an geloggt, bei herrlichem Wetter waren nach Ruhpolding zu dem alten Votivritt rund 180 Pferde und ihre Besitzer aus Ruhpolding und Umgebung gekommen. Vor allem Kaltblüter und Haflinger, aber auch Pinzgauer und Reitpferde holten sich den göttlichen Segen vom Geistl. Rat Bernhard Schweiger. Mehr als 10 liebevoll geschmückte Festwägen begleiteten den prächtigen Kirchenzug nach St. Valentin. Auch die geschnitzte Figur des Heiligen Georg aus der Ruhpoldinger Pfarrkirche wurde mitgeführt.

Bilder vom Festzug anlässlich des Georgiritts

Um 10:30 Uhr zelebrierte der Ruhpoldinger Pfarrer Otto Stangl die Messe in St. Valentin, bei der Bauern, Pferdebesitzer und Reitvereine "dem Heiligen Georg zur Ehr" um den Segen ihres Schutzpatrons zu erbitten. Danach – Rückritt um ca. 11:35 Uhr, zogen Tiere und Reiter wieder zurück ins Ortszentrum, wo sich der Zug langsam auflöste. Pfarrer Otto Stangl dankte allen freiwilligen Helfer sowie der Ruhpoldinger Feuerwehr, Polizei usw. die den prächtigen Kirchenzug nach St. Valentin erst möglich machten.

Karpf

Quelle: chiemgau24.de

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