Nach Sperrung des Rosenheimer Bahnhofs 

Ungewisse Herkunft: War es eine Bombenattrappe?

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Rosenheim - Nach der Sperrung des Rosenheimer Bahnhofs am Sonntag Nachmittag ist weiterhin nicht geklärt, ob es sich bei dem sichergestellten Gegenstand um eine Bombenattrappe handelt.

Zwei Stunden war der Rosenheimer Bahnhof am Sonntag Nachmittag gesperrt, nachdem dort ein nicht identifizierbares Objekt gefunden worden war. Ungewöhnlich war, dass der Bahnhof nicht aufgrund eines herrenlosen Gepäckstücks gesperrt wurde, sondern wegen eines etwa 40 Zentimeter langen zylinderförmigen Objekts aus Metall, das zudem mit Klebeband eingewickelt war. Glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm, laut Polizei bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

Unklar ist allerdings, ob jemand mit Absicht das Objekt am Rosenheimer Bahnhof abgelegt hat, um einen Bombenalarm zu provozieren, oder ob es sich bei dem Gegenstand einfach nur um ein achtlos zurückgelassenes Stück Abfall handelt. Auf Nachfrage von rosenheim24.de konnte Rainer Scharf, der Pressesprecher der Bundespolizei, dies weder ausschließen noch bestätigen.

Schlechte Informationspolitik?

In einigen Kommentaren beschwerten sich Nutzer auf rosenheim24.de über die schlechte Informationspolitik der Bahn am Sonntag. Dies wies die Pressestelle der Deutschen Bahn in München auf Anfrage von rosenheim24.de allerdings zurück. Die Fahrgäste würden bestmöglich über aktuelle Entwicklungen und/oder Behinderungen im Bahnverkehr informiert, bevorzugt über Lautsprecherdurchsagen vor Ort am Bahnhof. 

In solchen Fällen hat die Bahn übrigens nur wenig Spielraum, ob ein Bahnhof gesperrt wird oder nicht. Die Entscheidung für oder gegen eine Sperrung liegt allein bei der BundespolizeiBereits am 19. April war am Rosenheimer Bahnhof Alarm aufgrund eines herrenlosen Gepäckstücks ausgelöst worden.

bcs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © red

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