Stefan Felder mit Sansibar-Hilfe-2016

Rosenheimer zu Besuch in SOS Kinderdorf

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Rosenheim/Sansibar - Stefan Felder (39 Jahre) setzt sich am 20. Juni in den Flieger nach Sansibar. Im Gepäck Trikot-Sätze von BVB und RedBull Salzburg für das SOS Kinderdorf auf der Insel und bundesweit gesammelte Spendengelder, um direkt vor Ort das Nötigste für arme Familien zu kaufen. Stifte, Schulmaterial, Schulranzen, Töpfe, Pfannen, aber auch Erste-Hilfe- Kästen, Reiskocher und viel, viel Kinderkleidung. Denn in einer der ärmsten Gegenden Ost-Afrikas herrscht an allem Mangel.

„Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in Sansibar und habe die Armut, aber auch Freundlichkeit dieser Menschen gesehen. Etliche Kilometer bis zur nächsten Wasserstelle, schlechte ärztliche Versorgung, kaum Schulmaterialien, auch Mangel bei den einfachsten Küchen-Utensilien.“

Sansibar, im indischen Ozean, nah an der Küste zu Tansania (Ostafrika), touristisches Sehnsuchtsziel, aber auch eine der ärmsten Regionen der Welt. Ungefähr 250 US Dollar beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen der rund 1,2 Millionen Einwohner, hohe Kindersterblichkeit und eine lückenhafte ärztliche Versorgung sind weitere, sehr große Probleme.

Felder zu Besuch im SOS Kinderdorf

Die gespendeten BVB-Trikots

Stefan Felder konnte letztes Jahr auch das SOS-Kinderdorf auf Sansibar besuchen und hat hier an Ort und Stelle von den Kinderdorf-Leitern erfahren, an was es alles mangelt und wo der größte Hilfs-Bedarf herrscht. Denn das SOS-Kinderdorf unterstüzt auch sehr viele kinderreiche arme Familien aus der Nachbarschaft und beugt dadurch dem Auseinanderbrechen vieler Familien vor. Um Kosten für Verschiffung und Transport von Hilfsgütern zu vermeiden, wird direkt vor Ort eingekauft – auch um die lokalen Händler zu stärken.

Auf der Hilfsliste von Stefan Felder befindet sich alles vom Bleistift, Kugelschreiber bis zum Kühlschrank und als besondere Spende, Original Fußball-Trikots europäischer Top Vereine. „Fußball ist auch auf Sansibar Sportart Nummer 1. Ich habe den Kontakt mit einigen Bundesliga Clubs aufgenommen und um Trikot-Spenden gebeten. Der BVB und Redbull Salzburg haben spontan reagiert. (50 Trikots mit passenden Shorts). Aber alle anderen Vereines sind natürlich auch herzlich willkommen. Die Kinder und Jugendlichen freuen sich über jedes echte Fußball-Trikot.“

Jede Spende ist willkommen

Damit alle Spenden 1:1 und ohne Verlust direkt den Menschen auf Sansibar zu Gute kommen, bezahlt Stefan Felder seine private Hilfsaktion komplett aus eigener Tasche. Flug, Unterkunft, Transfer. Sein Ziel ist es, alle Hilfsgüter auf seiner Liste (www.stefanfelder.de) vor Ort zu beschaffen und zu verteilen. „Insgesamt benötigen wir 130.000.000 Tanzania Schilling, das sind umgerechnet 53 Tausend Euro.“ Jede Spende ist willkommen. Angefangen vom Taschengeld Euro bis zur kompletten Belegschafts-Spende.

"Anpack"-Devise

Stefan Felder besuchte ein SOS Kinderdorf in Sansibar.

„Handeln kommt von Hand, nicht von Mund. Also anpacken und helfen. Auf meiner Online-Seite finden alle Interessierten Einblicke, Fotos und Details zum Projekt. Auch eine detaillierte Liste mit allen benötigten Dingen.“ Ein besonderes Geschenk hat Stefan Felder auch im Gepäck. Einen Laptop. „Diesen bekommt Ally. Ein Familienvater, der somit sein Medizin Studium aufnehmen kann, um als fertiger Arzt in seinem Dorf praktizieren zu können. “ Nach dem einwöchigen Hilfsausflug wird Stefan Felder die nächsten Maßnahmen planen. Einblicke, Impressionen und Bilder werden ständig auf Facebook aktualisiert.

Infos und Kontakt:

Informationen zum Sansibar Projekt von Stefan Felder gibt es unter www.stefanfelder.de oder unter Facebook (www.facebook.com/sansibar2016) Stefan Felder (Sonnenstr. 3, Rosenheim und +49 179 4555165, sf@stefanfelder.de)

Pressemitteilung Stefan Felder

Quelle: rosenheim24.de

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