Brutale Tat in Rosenheim

So laufen die Ermittlungen zur Vergewaltigung am Inndamm

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Die 29-Jährige ging an jenem Donnerstagabend auf dem Inndamm spazieren, als sie von einem unbekannten Mann angegriffen wurde.
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Rosenheim - Im November des vergangenen Jahres erschütterte eine schreckliche Tat die Region. Eine 29-Jährige war am Inndamm in Rosenheim brutal vergewaltigt worden. Wir haben uns nach dem Stand der Ermittlungen erkundigt.

"Es gibt noch immer keine neuen Spuren", erklärte Polizeisprecher Andreas Guske gegenüber rosenheim24.de. Die Ermittlungen im Fall der brutalen Vergewaltigung im November liefen weiter, aber bisher ohne neue Erkenntnisse. "Es gibt immer noch keinen Verdächtigen", schloss der Polizeisprecher.

Brutale Vergewaltigung

Die Beschreibung des Täters:
Die Kriminalpolizei sucht nach wie vor nach dem Täter, der etwa 180 cm groß ist, zur Tatzeit dunkel gekleidet war und eine Gesichtsmaskierung (möglicherweise Sturmhaube) trug. Neben den Fragen zum sichergestellten Handschuh wenden sich die Ermittler auch in einer Flugblattaktion an die Bevölkerung.

Am 26. November 2015 war am Inndamm in Rosenheim eine 29-jährige Frau brutal vergewaltigt worden. Sie ging an jenem Donnerstagabend auf dem Inndamm, Höhe Schirmbeckstraße, in Richtung Krankenhaus spazieren, als sie von einem unbekannten Mann angegriffen wurde. Er zerrte sie in ein mehrere hundert Meter entferntes Waldstück gezerrt und vergewaltigte sie dort brutal.

Mit diesem Plakat gingen die Fahnder an die Öffentlichkeit.

Seitdem sucht die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter. Das sich derartige Ermittlungen über einen längeren Zeitraum ziehen können, hatte Guske bereits in einem Interview im Januar betont. Es gebe viele Fälle, in denen der Täter auch nach langer Zeit noch ermittelt werden konnte. Immer wieder wurden daher neue Ansätze und Spuren in Angriff genommen.

Zeugen dringend gesucht

Neue Informationen über den Stand der Ermittlungen gab es zuletzt Mitte Dezember. Zahlreiche Spuren wurden damals ausgewertet. Vor allem Zeugen sucht die Polizei dringend. Beamte der Kriminalpolizei-Abteilung K1 führten eine großangelegte Anwohner-Befragung durch. Gezielt wurden etwa Lauftreffs, die in der Gegend unterwegs gewesen sein könnten angesprochen. Zuletzt gab es im Januar ein Anschreiben an alle Hundebesitzer in Rosenheim mit dem gleichen Ziel.

Quelle: rosenheim24.de

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