Kritik am Gerichtsurteil

Bewegende Mahnwache für Marco

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Fast 40 Trauernde kamen am Montagabend am Tatort zusammen.

Rosenheim - Plötzlich war das Herbstfest nur noch Nebensache: Die ganze Region war schockiert, als am 8. September 2013 Marco G. vor der Disco "Heaven" getötet wurde. 

Nach einem Herbstfest-Besuch wurde der 21-Jährige Marco G. in der Nacht im Hofbräukomplex vor der Disco "Heaven" niedergeschlagen und verletzte sich bei dem Sturz so schwer, dass sein Leben nicht mehr gerettet werden konnte. Die Stadt und die ganze Region reagierten fassungslos und schockiert auf die Gewalttat.

Für die Familie und seinen Freundeskreis sind dieses Ereignis vor einem Jahr und der Verlust von Marco noch immer allgegenwärtig. "Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an ihn denke", sagte sein Vater Michael am Montagabend bei der stillen Mahnwache. Marcos Mutter rang am Tatort mit den Worten: "Das schmerzt immer noch, als hätte mich die Nachricht von Marcos Tod erst gestern ereilt."

Marco G. wurde hier niedergeschlagen. Er verstarb kurz darauf im Krankenhaus.

Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, kamen zu der Mahnwache fast 40 Menschen zusammen. Marcos Vater kritisierte dabei auch das Gerichtsurteil, schreibt das OVB. Es dürfte nicht sein, dass Wirtschaftsdelikte genauso hart bestraft werden wie solche Gewalttaten: "Geld kann zurückgezahlt werden, aber dieser Mann hat uns unser Kind genommen".

Wie von uns berichtet, wurde der Täter im April am Landgericht Traunstein verurteilt. Das Gericht befand ihn der Körperverletzung mit Todesfolge für schuldig. Er bekam eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten.

Archiv: Das sagten die Rechtsanwälte zum Urteil

Lesen Sie den ausführlichen Artikel über die Mahnwache in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de 

Quelle: rosenheim24.de

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