Das Leben von Altbürgermeister Stöcker

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Rosenheim - Vor 45 Jahren kam er als Staatsanwalt nach Rosenheim, 9 Jahre später wurde er Oberbürgermeister. Nun ist Dr. Michael Stöcker im Alter von 75 Jahren gestorben:

Geboren wurde Michael Stöcker am 25. Juli 1937 im oberfränkischen Steinwiesen als Sohn eines Bundesbahnarbeiters und einer Hebamme. In seinem weiteren Lebensverlauf absolvierte er ein humanistisches Gymnasium in Ingolstadt, ging zur Bundeswehr und studierte dann mit einem Hochbegabtenstipendium Jura in München. Nun ist er am Dienstag, 09.04., im Alter von 75 Jahren im Krankenhaus verstorben.

Nach dem Studium ging es mit der Frau nach Rosenheim:

Nach Abschluss des Studiums ging er Ende 1968 als Staatsanwalt nach Rosenheim. Mit dabei war seine Frau, die er im Studium bereits kennengelernt hatte. In Rosenheim engagierte er sich neben seinem Beruf ab 1971 als Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Rosenheim-Stadt, wurde 72 in den Stadtrat gewählt und wurde später auch zweiter Bürgermeister. Im Stadtrat setzte er sich besonders für die Verbesserung der Schulverhältnisse, die Errichtung von Kinderspielplätzen und für die Förderung des Rosenheimer Sports ein.

Stöcker wurde 1977 zum Oberbürgermeister gewählt:

Bereits nach sechs Jahren politischen Engagements in Rosenheim, wurde Stöcker im Jahr 1977 von der CSU als Oberbürgermeisterkandidat aufgestellt. Er gewann die Wahl mit knapp 57 Prozent. Danach war er 25 Jahre, bis 2002, lang im Amt.

Umweltschutz als auch Wirtschaft lagen ihm am Herzen:

Als Oberbürgermeister machte er sich für viele Projekte stark, unter anderem für die Sanierung der Fußgängerzone, des Lokschuppens und des Hofbräukomplexes. Außerdem lagen ihm unter anderem der Umweltschutz, eine fahrradfreundliche Stadt, aber auch der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt am Herzen. Als "größten Brocken" bezeichnete Stöcker selbst einmal den Bau der Stadthalle.

Wegen seines außerordentlichen Engagements um das Allgemeinwohl bekam er 1994 sogar das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik verliehen. 1999 folgte das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Außerdem gehörte Stöcker vielen Gremiem, Verbänden und Stiftungen an, wie zum Beispiel der Emmy Schuster-Holzammer-Stiftung.

kmr/Stadtarchiv Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Freundeskreis Lokschuppen e.V. noch im März zum Ehrenmitglied im Freundeskreis Rosenheim ernannt.

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