Volksverhetzung im Internet: Kripo ermittelt

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Rosenheim/Kolbermoor - Wegen Volksverhetzung ermittelt die Kripo gegen einen 61-Jährigen. Im Internet verunglimpfte und beleidigte er Asylbewerber auf das Übelste.

Durch Hinweise wurde die Kripo Rosenheim auf Einträge und Kommentare aufmerksam, die in einem sozialen Netzwerk und auf den Seiten eines in Rosenheim ansässigen Online-Nachrichtenportals für Empörung sorgten. Asylbewerber wurden dabei auf das Derbste beleidigt und verunglimpft.

Die Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats der Kripo Rosenheim führten zu einem 61-jährigen Mann, der bei seiner Vernehmung auch einräumte, der Verfasser der Texte gewesen zu sein. Gegen ihn wird deshalb wegen der Straftat der Volksverhetzung ermittelt.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

61-Jähriger wollte vor Luitpoldhalle protestieren

Nach Informationen von rosenheim24.de rief der 61-Jährige Gleichgesinnte dazu auf, während der Ankunft der Asylbewerber an der Luitpoldhalle gegen diese zu hetzen. Dazu nutzte er nicht nur sein eigenes Facebook-Profil, sondern missbrauchte auch die Facebook-Seite sowie die Kommentarfunktion von rosenheim24.de. Trotz einer ausführlichen Blacklist ist es dem Kolbermoorer gelungen, seine volksverhetzenden Parolen auf unseren Portalen zu veröffentlichen. Nach Bekanntwerden der Kommentare wurden diese umgehend von der Redaktion gelöscht und die Blacklist erweitert.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Kommentaren des 61-jährigen Kolbermoorers!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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