Benefiz-Aktion der Rosenheim-Lokführer

Fußballturnier für Hinterbliebene des Zugunglücks ein Erfolg

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Rosenheim/Bad Aibling - Schöne Geste aus traurigem Anlass: Mit einem Benefiz-Fußballturnier haben Kollegen der verunglückten Lokführer einen beachtlichen Erlös erzielt:

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Mit einem internationalen Fußball-Hallenturnier in der Gaborhalle gedachten die Rosenheimer Lokführer der Opfer des Eisenbahn-Unglücks von Bad Aibling. Vier der zwölf Opfer waren Lokführer, darunter einer, der das traditionelle Turnier immer mitorganisiert hatte.

Wie bereits angekündigt, ging der gesamte Erlös des Turniers von knapp 12.000 Euro an die Bürgerstiftung Bad Aibling-Mangfalltal, er kommt den Hinterbliebenen der Opfer zugute. Zu einem großen Teil dazu beigetragen hat eine Spende der Spardabank München, die vor Spielbeginn überreicht wurde. Außerdem wurden signierte Trikots von Bastian Schweinsteiger und David Alaba versteigert, auch diese Erlöse gingen an die Bürgerstiftung.

Gewonnen hat das Turnier die Mannschaft der Bahn-BBK Rosenheim mit einem 3:0-Finalerfolg gegen die "Eisenbahner im Betriebsdienst". Auf dem Foto die Übergabe des Spendenschecks mit (v.l.) Stadionsprecher Alfred Zimpel vom Veranstalter Lokfreunde Rosenheim, Horst Freiheit und Werner Keitz von der Bürgerstiftung, Andreas Kulot und Werner Rösler von der Spardabank sowie Organisator Michael Prentl von den Rosenheimer Lokfreunden.

Bereits Ende Februar hatte ein Benefizspiel zwischen dem EHC Bad Aibling und den Starbulls Rosenheim für die Opfer des Zug-Unglücks eine Wahnsinnssumme erbracht.

Martin Binder

Quelle: mangfall24.de

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