Was ist denn da los? 

Hubschrauber-Staffel kreist über dem Chiemgau

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Landkreise Rosenheim/Traunstein – Einige User schauten am Dienstag besorgt in den Himmel. Dort kreisten gleich mehrere Hubschrauber am Mittag und Nachmittag in einem Staffelflug am Himmel. 

Einige User schrieben uns am Dienstag an und fragten nach, was denn die vielen Hubschrauber in der Luft zu bedeuten haben. Sie beobachteten sie über Prien, Übersee und Ruhpolding - auch im Mangfalltal über Bad Aibling. 

Auf unsere Anfrage teilte die Pressestelle des Polizeipräsidiums mit, dass derzeit kein Polizeieinsatz laufe. Wir vergewisserten uns sicherheitshalber, obwohl wir bereits am Montag über eine bevorstehende große Bundespolizei-Übung in der Region berichteten. Es läuft derzeit nämlich ein Lehrgang.

Unsere Meldung vom Montag: 

Die Bundespolizei-Fliegergruppe ist in der Zeit vom 18. bis 28. Juli 2016 zu Gast bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Oberschleißheim (BPOLFLS OBS). Die Berufspiloten/-innen und Flugtechniker/innen für Hubschrauber absolvieren einen Lehrgang zum Fliegen im hochalpinen Gelände.

Vom Bundespolizeistandort in der Jägerstraße aus starten die Besatzungen in die Alpenregion, um die erforderlichen Flugeinweisungen zu erhalten. An der Ausbildung sind bis zu 60 Angehörige des Flugdienstes der Bundespolizei und der Polizeien der Länder mit bis zu 10 Hubschraubern beteiligt. 

Von ihrer Basis in Oberschleißheim aus starten die Besatzungen gegen 9 Uhr in die Alpenregion, um die erforderlichen Flugeinweisungen zu erhalten und kehren gegen 17 Uhr bzw. 18 Uhr in ihren Standort zurück.

Hierbei werden die Außenstützpunkte JVA Bernauer Moor vom 19.- 21.07.2016, das Flugplatzgelände Pömetsried/ Ohlstadt am 22. und 25.07.2016 und das Segelfluggelände Füssen am 26. und 27.07.2016 beflogen.

Hintergrund zum Ausbildungsvorhaben

Die Einsatzmöglichkeiten von Hubschraubern der Bundespolizei sind vielfältig: Sie dienen der Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, etwa im Gebirge. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch Waldbrände aus der Luft wirkungsvoll bekämpfen. Die Piloten/-innen und Flugtechniker/-innen der Bundespolizei sind zudem in den Rettungshubschraubern Christoph 14 mit Sitz in Traunstein und Christoph 17 mit Sitz in Kempten eingesetzt. Der tägliche Luftrettungsdienst im Alpenraum stellt höchste Ansprüche an das fliegerische Können der Besatzungen.

Der nun angesetzte Lehrgang ist erforderlich, um die Hubschrauberbesatzungen für das Fliegen im Gebirge zu trainieren, da der Alpenraum besondere Ansprüche an das fliegerische Können darstellt. Felswände und Steilhänge, höhenbedingte Temperaturunterschiede oder spezifische Auf- und Abwinde sind Bedingungen, auf die die Besatzungen vorbereitet und trainiert sein müssen

Durch diese unabdingbare Ausbildungsmaßnahme kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen durch Fluglärm kommen. Hierfür bittet die Bundespolizei um Verständnis.

Pressemitteilung Bundespolizei-Fliegergruppe

Quelle: rosenheim24.de

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