Werbevertrag mit ihrer Gemeinde erloschen

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Sie ist der Stolz des WSV: Zwei Gold- und drei Silbermedaillen gewann Evi Sachenbacher-Stehle in ihrer Karriere. Die letzten Winterspiele in Sotschi werfen nun aber einen Schatten die Biathletin.

Reit im Winkl - "Völlig geschockt" sei Bürgermeister Josef Heigenhauser vom Dopingfall der Evi Sachenbacher-Stehle. Ein Werbevertrag mit der Biathletin ist nun erloschen.

Vertraglich sei festgelegt worden, dass bei nachgewiesenen Dopings der Werbevertrag zwischen der Gemeinde und der Sportlerin automatisch seine Gültigkeit verliert. Diese Klausel sei üblich, berichtet die Chiemgau-Zeitung.

Auch ein Plakat am Ortseingang, das Evi Sachenbacher-Stehle und den Biathlon-Juniorenweltmeister Johannes Kühn zeigte, wurde rasch entfernt. "Wir wollten verhindern, dass der Dopingfall in der öffentlichen Wahrnehmung auf Kühn abfärben könnte", so der Bürgermeister.

Der Solidaritätstext auf der WSV-Homepage: 

"Evi, wir stehen hinter dir! Mit deinen Erfolgen hast du uns immer stolz gemacht. Deswegen ist es uns ein Bedürfnis, dass wir Dir in dieser schweren Zeit zur Seite stehen und damit auch ein Signal setzen. Wir, die Vorstandschaft des WSV Reit im Winkl, stehen voll hinter dir! Für uns gilt immer noch der Grundsatz: In dubio pro reo."

Ihr Wintersportverein Reit im Winkl (WSV) steht noch hinter ihr. Man glaube mehrheitlich nicht daran, dass sie mit Vorsatz gedopt hatte. Auf der WSV-Homepage wurde am Sonntag eine Solidaritätsbekundung für die Biathletin veröffentlicht. Silvia Schärer, eine Vorsitzende des WSV, wünscht sich mehr Fingerspitzengefühl und keine Vorverurteilungen seitens der Medien.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: chiemgau24.de

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