Gefährliche Situationen am Münchner Haupt- und Ostbahnhof

Gleich zwei Angriffe mit zerbrochenen Flaschen

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München - Am Wochenende kam es zu zwei gefährlichen Körperverletzungen im Bereich des Münchner Haupt- und Ostbahnhofes, in denen die Täter mit abgebrochenen Bierflaschen hantierten und ihr Gegenüber jeweils verletzten.

Der erste Fall ereignete sich bereits am Samstagmorgen. Gegen 9.30 Uhr soll ein 46-jähriger Bornheimer aus dem Rhein-Sieg-Kreis am Hauptbahnhof mehrfach versucht haben, einen 30-jährigen Giesinger mittels einer abgebrochenen Bierflasche anzugreifen. 

Der Angegriffene wehrte die Attacke ab und brachte den 46-Jährigen zu Boden. Dieser erlitt dabei Verletzungen und musste polizeibegleitend ins Krankenhaus verbracht werden. 

Der Streit hatte sich ersten Ermittlungen zufolge entwickelt, als der 46-Jährige sich einem alkoholisierten Mädchen genähert, dieses umarmt und "angemacht" hatte. Als der 30-Jährige einschritt und den 46-Jährigen aufforderte, das betrunkene Mädchen in Ruhe zu lassen, äußerte der Mann aus Nordrhein-Westfalen, die sei "sein Revier" und griff den Giesinger mit einer abgebrochenen Flasche an. 

19-jähriger Nigerianer bedroht Landshuter mit zerbrochener Bierflasche 

Der zweite Vorfall ereignete sich Sonntagmorgen gegen 5 Uhr am Ostbahnhof. Hier waren sechs Personen zweier Dreiergruppen in Streit geraten. Der genaue Hergang ist noch unklar. 

Sicher sei laut Polizei, dass ein 19-jähriger Nigerianer den Flaschenhals einer Bierflasche zerbrach und damit bedrohlich auf einen gleichaltrigen Landshuter zuging. 

Den Nigerianer konnten Beamte der Bundespolizei in einer abfahrbereiten S-Bahn S1 Richtung Flughafen festnehmen. Er hatte frische Schnittverletzungen an der Hand und etwa zwei Promille Alkohol im Atem. Bei allen Beteiligten wurden Alkoholwerte von 0,72 bis 2,24 Promille festgestellt. Die Polizei leitet Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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