Hirschauer Bucht: Steinmaßl über Müll erschrocken

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Tonnenweise Holz und viel Plastikmüll sind vom Hochwasser in die Hirschauer Bucht geschwemmt worden. Der Grabenstätter Gemeinderat sieht dringenden Handlungsbedarf.

Grabenstätt - Zehntausende Kubikmeter Müll liegen im Naturschutzgebiet der Hischauer Bucht. Die Krux: Niemand darf den Müll beseitigen. Nun möchte der Landrat handeln.

Bei einem Ortstermin in der Hirschauer Bucht machten sich Landrat Hermann Steinmaßl, CSU-Stimmkreisabgeordneter Klaus Steiner, Grabenstätts Bürgermeister Georg Schützinger und einige Fischer ein eigenes Bild vom Müllproblem. Der gemeinsame Tenor: in der Bucht muss aufgeräumt werden. Das Problem: der Müll darf nicht berührt werden.

Rückschau: Die Verlandungsproblematik der Hirschauer Bucht erhitzt schon seit Jahrzehnten die Gemüter, doch im Zuge des Jahrhunderthochwassers Anfang Juni waren Tonnen von teils behandeltem Holz und eine Menge Plastikmüll angeschwemmt worden. Das Treibgut "ziert" seitdem den naturnahen Uferbereich und dagegen kann wenig unternommen werden, denn in der Kernzone des Naturschutzgebietes gilt bekanntlich ein absolutes Betretungsverbot.

Wie die Chiemgau-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, zeigte sich der Landrat über den herrschenden Zustand erschrocken. Nun soll aufgeräumt werden und gleichzeitig ein Hochwasserschutz-Konzept auf den Weg gebracht werden, das der Frage nach den Müllablagerungen in der Hirschauer Bucht auf den Grund geht.

Schnell muss auch deshalb gehandelt werden, da der Inhalt der in der Hirschauer Bucht treibenden Kanister unbekannt ist und von ihnen möglicherweise eine Gefahr für das Naturschutzgebiet ausgeht. Im August befürchtete man bereits einen Ölteppich auf dem Wasser. Die Befürchtungen bestätigten sich glücklicherweise nicht.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB-Heimatzeitungen.

Chiemgau-Zeitung/mmü

Quelle: chiemgau24.de

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