Messerangriff in Rosenheim

Mord an Schwangerer: Täter wohl schuldunfähig

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Der Tatort:  + Hier ereignete sich am 21. Juli die tödliche Messer-Attacke.

Rosenheim - Nach dem tödlichen Angriff auf eine Frau (29) und ihr ungeborenes Kind Mitte Juli dieses Jahres in Rosenheim, kommt jetzt Bewegung in den Fall. 

Das letzte ausstehende Gutachten zum geistigen Gesundheitszustand des dringend tatverdächtigen Ehemannes liegt nun vor, wie Radio Charivari berichtet. 

Der 29-Jährige sei immer noch gefährlich

Laut Jürgen Branz von der Rosenheimer Staatsanwaltschaft, sei das Gutachten inzwischen fertiggestellt. Man habe eine Antragsschrift für ein Sicherungsverfahren beim Landgericht in Traunstein eingereicht. Ziel ist es, den Mann dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung unterzubringen. 

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus,dass der 29-Jährige zur Tatzeit auf Grund einer psychischen Erkrankung nicht schuldfähig war. Er sei aber weiter gefährlich und müsse darum in der Psychiatrie bleiben, so Branz. 

Die Antragsschrift wird jetzt vom Gericht an den Angeklagten und seinen Anwalt weitergeleitet. In der Regel hat die Gegenseite dann zwei Wochen Zeit sich dazu zu äußern. Danach wird das Gericht einen Termin zur Verhandlung im Hauptverfahren festsetzen.

Neben der Frau wurde auch noch ein 28-jähriger Nachbar* der Frau bei dem Messerangriff im Bereich Burgfriedstraße/Ebersbergerstraße schwer verletzt. Er überlebte. 

Archivfotos: Der Tatort

Hier kreiste der Hubschrauber

*ursprünglich stand hier fälschlicherweise Lebensgefährte. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

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