25-Jährige stirbt auf Nymphenburger Straße

Massenkarambolage in München: Unfallfahrer (86) vernommen

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München - Nach der Massenkarambolage auf der Nymphenburger Straße in München, bei der eine Frau starb, sucht die Polizei weiter nach der Ursache. Der Unfallverursacher wurde inzwischen vernommen: 

Wie bereits berichtet, ereignete sich am Freitagnachmittag, 14.10.2016, um 15.55 Uhr, ein folgenschwerer Unfall an der Kreuzung Nymphenburger Straße / Landshuter Allee.

Ein 86-jähriger Rentner aus München befuhr mit seinem Mercedes E-Klasse die Nymphenburger Straße in Richtung Westen. Aufgrund hohen Verkehrsaufkommens staute es sich an der Ampelanlage vor der Kreuzung mit der Landshuter Allee auf den beiden Geradeausfahrstreifen und auf dem Rechtsabbiegefahrstreifen.

25-jährige Münchnerin starb noch am Unfallort

Der 86-Jährige fuhr aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf den Ford-Fiesta einer 25-jährigen Angestellten aus München auf, woraufhin deren Pkw auf die gegenüberliegende Fahrbahn geschleudert wurde und dort entgegen der Fahrtrichtung zum Liegen kam. Im weiteren Verlauf stieß der Mercedes gegen weitere stehende Fahrzeuge und schob diese auf- und gegeneinander. Die 25-jährige Justizfachangestellte starb noch am Unfallort.

Wie jetzt bekannt wurde, hat die Polizei den 86-jährigen Unfallfahrer offenbar bereits vernommen. Was der Mann zu Protokoll gab, wollen die Ermittler jedoch nicht sagen, so tz.de. Entgegen Informationen eines Polizeisprechers wurde der Münchner nicht schwer verletzt. Nur die 84-jährige Ehefrau des Unfallverursachers, die auf dem Beifahrersitz saß, liegt nach wie vor in einer Klinik. Sie hat Knochenbrüche erlitten.

„Die Arbeiten sind sehr zeitaufwändig“

Die Ermittler arbeiten nun daran, die genaue Ursache des Unfalls herauszufinden. Dazu wurde am Montag eine Ermittlungsgruppe gegründet. „Die Arbeiten sind sehr zeitaufwändig“, sagte ein Sprecher am Montag gegenüber tz.de. Das unfallanalytische Gutachten dürfte weitere Erkenntnisse bringen. 

Klar ist laut tz.de mittlerweile, dass der Mercedes E-Klasse des 86-Jährigen mit Automatikschaltung ausgestattet ist. Mit welcher Geschwindigkeit der Senior auf das Stauende aufgefahren ist, ist nach wie vor unklar. Bremsspuren gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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