BBV-Kreisobmann für Rosenheim klagt

Preisverfall und Immobilien-Spekulation befördern Höfesterben

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Landkreis Rosenheim - Preisverfall und Immobilien-Spekulation beförderten das Höfesterben, klagt der Kreisobmann Josef Bodmaier vom Bayerischen Bauernverband (BBV). 

„Wir brauchen dringend einen Wandel bei den Erlösen, sonst werden wieder einige Höfe aufgeben müssen“, klagte Kreisobmann Josef Bodmaier vom Bayerischen Bauernverband (BBV) gegenüber dem Oberbayerischen Volksblatt. Denn zwar seien die heimischen Bauern mit ihren Ernteerträgen zufrieden, nicht aber mit ihrer Einkommenssituation. 

Das Höfesterben würde durch die nachlassenden Agrareinnahmen verschlimmert, mahnte Bodmaier im Gespräch mit der Zeitung. Er schätzt, dass drei bis vier Prozent der heimischen Bauern in diesem Jahr ihre Landwirtschaft aufgegeben haben. Zusätzlich würde die Lage auf dem Immobilienmarkt die Situation verschärfen. „Dass landwirtschaftliche Grundstücke zunehmend als Geldanlage dienen, bereitet mir Sorgen, da die Preise stark nach oben schnellen“, so der Kreisobmann gegenüber dem Volksblatt.

Die Lage der heimischen Bauern ist derzeit ein vieldiskutiertes Thema.  Bayerns Bauern erwarten die Ernte heuer mit gemischten Gefühlen. Während einige Gegenden durchschnittliche Erträge erzielen, ist die Einfuhr anderswo schlechter als im Vorjahr. Im Berchtesgadener Land sorgt außerdem die Aufkleberaktion der "Aktion Bauernstand", mit der dazu aufgerufen wird, mehr regionale Produkte zu kaufen, für Aufsehen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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