Ein kurzer Rückblick

So war der erste Monat mit Pokemon Go in der Region

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Landkreis - "Pokemon Go" hat auch die Region erobert.  Wir blicken kurz zurück auf den ersten Monat mit der Hit-App, die auch in unserer Region einen deutlichen Eindruck hinterlassen hat.

Unsere Tipps:

In den 1990er Jahren war „Pokémon“ ein Hype - dann verschwanden die kleinen gelben Monster in der Versenkung. Jetzt sind sie zurück - als Online-Spiel fürs Smartphone. Deutschlandweit ist „Pokémon Go“ seit einem Monat zu haben und ist auch in der Region ein Hit. Die App, die Nintendo zusammen mit der ehemaligen Google-Tochter Niantic Labs entwickelte, hatte einen wahren Ansturm auf die Server der Unternehmen ausgelöst. Am Startwochenende musste Nintendo die weltweite Einführung des Spiels bremsen, um die Belastung auf die Server in den Griff zu bekommen. "Pokémon Go" ist das erste Spiel von Nintendo für Smartphones. 

"Pokémon Go": Irre Monsterjagd mit Suchtpotenzial

In der Startwoche häuften sich die kuriosen Meldungen rund um die Monsterhatz: Der eine findet bei "Pokémon Go" ein Pärchen beim Sex. Der andere wird festgenommen. Die irrsten Aktionen nach einer Woche "Pokémon Go". Tatsächlich sahen nicht alle den Hype positiv. Zwar bringt die virtuelle Monsterjagd an der frischen Luft unter anderem nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern faule Stubenhocker in Bewegung.

Doch schon früh mahnte der ADAC, dass das Handy-Spiel die die Gefahren durch Ablenkung für Autofahrer und Fußgänger zusätzlich verschärfen wird.  Das an dieser Befürchtung etwas dran sein könnte, bewies kurz darauf ein junger Mann aus Kolbermoor in Rosenheim. Der 22-Jährige fuhr mit dem Auto seiner Freundin, mitten in der Nacht durch die Stadt, um Pokemon zu fangen. Das Problem daran: Er hatte keinen Führerschein. 

Unsere Leser sehen den Trend kritisch. In zwei Umfragen waren sie der Ansicht, dass Pokemon die neue große Gefahr im Straßenverkehr werden könnten und forderten ein hartes Durchgreifen der Polizei.

Die Polizei sieht sich durchaus auch in der Verantwortung, die Pokémon-Community vor den Gefahren und Risiken des Spielumgangs zu warnen, und lud deswegen kürzlich am Wochenende zu einer Präventionsveranstaltung im Polizeipräsidium Oberbayern Süd ein. Viele kamen dieser Einladung nach und pilgerten in die Kaiserstraße in Rosenheim. Und so fanden sich junge Spieler, Eltern, Lehrer, Medienvertreter und andere Interessierte im Innenhof des Präsidiums ein, das im Spiel selbst den PokéStop "Goldene Pyramide" stellt. Ziel des Treffens war nicht nur, dass die Monsterjäger neue Fänge einheimsen, sondern auch zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Augmented-Reality-App angeregt werden.

Pokémon-Jagd im Rosenheimer Polizeipräsidium 

Auch unsere Redaktion setzte sich mit dem Phänomen auseinander. Gleich am Release-Tag der App zog unser Praktikant Martin Wiegand los und lieferte einen interessanten Erfahrungsbericht von seiner ersten Pokémon-Tour durch die Rosenheimer Innenstadt ab.

Pokémon-Go-Abenteuer in Rosenheim 

Durchaus kritisch betrachtet dagegen unser Volontär Michael Heymann den Hype. In einem Kommentar bezweifelt er, dass dieser lange anhält.

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hs

Quelle: rosenheim24.de

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