ARTIKEL SERIE: MEINE NEUE HEIMAT - WIE DENKEN ZUGEZOGENE ÜBER BAYERN?

"Positiv überrascht hat mich die Willkommenskultur"

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Landkreis - "Mia san mia" oder "san mia ned nur mia?" Wir wollten von "Zuagroasten" wissen, wie sie über Ihre Ihre neue Heimat denken. Daraufhin haben uns einige Erfahrungsberichte von Nichtbayern erreicht, die wir im Rahmen der Artikelserie "Bayern - meine neue Heimat" vorstellen möchten.

Einige Leser haben uns auf unseren Aufruf hin von ihren Erfahrungen mit ihrer neuen Heimat, Positive wie Negative, berichtet. Diese Eindrücke möchten wir wir Ihnen wir im Rahmen der Artikelserie "Bayern - meine neue Heimat" vorstellen. Vielleicht bekommt der ein oder andere dadurch eine neue Sicht auf unser schönes Oberbayern und seine Menschen.

Jeden Freitag wird ein Erfahrungsbericht veröffentlicht.

Der dritte Bericht kommt von Patricia Kürzeder aus Sachsen

Patricia Kürzeder aus Sachsen

"Zugereist bin ich nach Bayern 1991 aus dem angrenzenden Freistaat Sachsen. In der Grundschule wurde ich aufgrund meines sächsischen Dialektes arg gemobbt. Da ich den fränkischen Dialekt aber relativ schnell intus hatte, war das ab dem Besuch des Gymnasiums schnell vorbei. Im Rahmen meines Studiums verschlug es mich dann nach Oberbayern. Genauer gesagt nach Wasserburg am Inn. 

Lesen Sie auch die anderen Erfahrungsberichte, die bereits erschienen sind:

- Teil 1

- Teil 2

Obwohl Oberfranken ja geographisch gesehen zu Bayern gehört, war die Umstellung hier nochmal groß. Schon allein die Sprache machte mir zu schaffen. Als ich meinen Mann kennen lernte, ulkten wir in der Anfangszeit, dass aus uns wohl nie ein Paar werden könnte, da ich ihn ja gar nicht verstand. Er bemühte sich trotzdem, und so sind wir nun schon über elf Jahre verheiratet. Witzigerweise spricht unsere älteste Tochter Hochdeutsch wie die Mama und die zweitgeborene einen extremen oberbayerischen Dialekt wieder Papa. 

An Oberbayern schätze ich die Nähe zu den Bergen und Seen. Auch die regionalen Gepflogenheiten und Bräuche finde ich sehr gut. Mich stört nur, dass viele hier nicht über den Tellerrand schauen wollen. Positiv überrascht hat mich die Willkommenskultur bezüglich der Flüchtlingskrise. Ich engagiere mich selbst. Bisher habe ich relativ wenig schlechte Erfahrungen bezüglich der Aufnahme der Flüchtlinge erlebt. Der Großteil ist zwar etwas vorsichtig gegenüber den Flüchtlingen, aber grundsätzlich doch recht herzlich."

Quelle: rosenheim24.de

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