Nach Fund und Festnahme bei Kiefersfelden

Chemische Analysen lassen auf Schwarzpulver schließen

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An dieser Kontrollstelle auf der A93 bei Kiefersfelden waren in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die gefährlichen Gegenstände gefunden worden.

Kiefersfelden - Fünf Tage nach dem Fund von gefährlichen Materialien, die offenbar für den Bombenbau bestimmt waren, Waffen und Betäubungsmitteln auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden gibt es noch kaum neue Erkenntnisse.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag waren bei der Einreise von Österreich nach Deutschland ein Pole und drei Afrikaner aufgefallen, kontrolliert und schließlich festgenommen worden. Die vier Männer sitzen nach wie vor in Untersuchungshaft. Zwischenzeitlich waren auch die angrenzenden Rastanlagen geräumt und die Autobahn die Nacht über voll gesperrt worden.

Die gefundenen Gegenstände wurden vom Landeskriminalamt nach München gebracht und umfangreichen Untersuchungen unterzogen. Wie das Landeskriminalamt soeben auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilte, handelt es sich bei dem gefundenen Pulver tatsächlich um Schwarzpulver. Das hätten entsprechende chemische Analysen und das Abbrandverhalten des Stoffes ergeben, sagte Pressesprecher Alexander Groß.

Sprengstoff-Alarm auf A93 bei Kiefersfelden 

Unterdessen scheinen die Vernehmungen der Beschuldigten ins Stocken geraten zu sein. Weder zum Motiv noch zum Zielort konnte der Sprecher nähere Details nennen. Zudem ist weiterhin unklar, ob sich der Pole und die Afrikaner kannten und wer nun genau die Waffen und die gefährlichen Gegenstände im Auto untergebracht hatte. Möglicherweise könnten jedoch am Mittwoch weitere neue Erkenntnisse bekanntgegeben werden, hieß es von Seiten des LKA.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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