Halloween-Streiche halten Polizei in Atem

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München - Halloween hat der Polizei in Bayern eine unruhige Nacht beschert. Etliche Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und Schlägereien wurden am Montag bayernweit gemeldet.

Vereinzelt liefen die Streiche aus dem Ruder: In Bamber g zündeten Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren Toilettenpapier an und warfen es auf parkende Autos. Ein Wagen fing dabei Feuer und brannte völlig aus.

Drei weitere Autos, die in der Nähe parkten, wurden ebenfalls beschädigt. Die Jugendlichen machten sich zunächst aus dem Staub, konnten aber später gefasst werden. Nach Polizeiangaben entstand ein Schaden von rund 20 000 Euro.

In Wackersdorf (Kreis Schwandorf) in der Oberpfalz kamen die Veranstalter einer privaten Halloween-Party mit dem Schrecken davon, als ein Mann mit einer Kettensäge den Zaun des Grundstücks zersägen wollte. Der zunächst unbekannte Täter fuhr mit einem weiteren Unbekannten in einem schwarzen Wagen vor, stieg aus, holte die Kettensäge aus dem Kofferraum und machte sich damit an dem Zaun zu schaffen. Die Veranstalter der Party konnten ihn aber vertreiben.

Die Polizei in Oberfranken meldete am Montagmorgen in einer ersten Bilanz insgesamt 57 Einsätze, in Unterfranken mussten die Beamten 60 Mal wegen Halloween ausrücken. “Etliche Einsätze, aber nichts Dramatisches“, resümierte die Polizei in Rosenheim. Dort zogen verkleidete Kinder und Jugendliche - wie in anderen Städten auch - von Tür zu Tür und forderten: “Süßes oder Saures!“ Wer nichts spendete, musste oft mit Streichen rechnen. Vielerorts warfen Jugendliche Eier auf Häuser, zündeten Böller und zogen mit Lärm die Wut der Nachbarn auf sich.

In Regensburg drehte ein Mann den Spieß des Halloween-Treibens um und gab zwei zehn Jahre alten Kindern buchstäblich “Saures“. Wie die Polizei in Regensburg mitteilte, hatten die Kinder bei dem Mann geklingelt und von ihm “Süßes“ gefordert. Doch statt Schokolade zu bekommen, erlebten die beiden Kinder eine böse Überraschung: Der 51- Jährige schlug mit einem Gehstock auf die Kinder ein. Sie erlitten blaue Flecken und Beulen am Kopf. Den Spaßverderber erwartet nun eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.Halloween kann auch sexy sein

So sexy ist Halloween

dpa

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