Prozess in Ingolstadt

Franziska-Mord: Anwalt schützt "Intimbereich des Angeklagten"

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Der Angeklagte im Gerichtssaal des Landgerichts in Ingolstadt. Er soll die kleine Franziska im Februar vergangenen Jahres an einem Weiher in Neuburg an der Donau sexuell missbraucht und anschließend erschlagen haben.

Ingolstadt - Das Landgericht Ingolstadt hat im Franziska-Mordprozess beschlossen, bei der psychiatrischen Begutachtung des Angeklagten die Öffentlichkeit auszuschließen.

Das Gericht folgte damit am Montag einem Antrag der Verteidigung. Der Münchner Rechtsanwalt Adam Ahmed begründete seinen Vorstoß mit dem „Persönlichkeitsschutz“ für seinen Mandanten.

In dem Gutachten, das der Psychiater Friedemann Pfäfflin erstellt hat, gehe es auch um „Einblicke in den Intimbereich des Angeklagten“. Allerdings erklärte der Vorsitzende Richter Jochen Bösl an die Zuschauer gewandt, ihm gehe es eher um die Intimsphäre der Opfer als die des Angeklagten. Der 27-Jährige muss sich für den Mord an der 12-jährigen Franziska und weitere Sexualvergehen an Minderjährigen verantworten.

dpa

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