Gefahrgutaustritt in Flintsbach

500 Liter Lösungsmittel ausgelaufen - Großeinsatz!

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Flintsbach - In der Hochriesstraße ist am frühen Nachmittag ein großer Feuerwehreinsatz eingelaufen. Dort ist eine hochentzündliche Chemikalie ausgetreten. Kurzzeitig durften die Anwohner sogar ihre Häuser nicht verlassen!

UPDATE, 18.05 Uhr: Polizeimeldung

Zu einem Unfall in einem Betrieb, der mit chemischem Produkten handelt, ist es am Dienstag gegen 12.45 Uhr in Flintsbach am Inn gekommen. Ein 51-jähriger Arbeiter hat einen 1000 Liter Flüssigkeit fassenden Container in der Chemikalienhalle mit einem Gabelstapler transportiert. Hier fiel der Behälter, aus noch nicht bekannter Ursache, vom Stapler auf den Boden der Halle.

Es traten etwa 500 Liter der gefährlichen Flüssigkeit aus. Es handelt sich um einen Stoff, der als Lösungsmittel Verwendung findet. Die Flüssigkeit, bei der es sich um einen Kohlenwasserstoff handelt, ist hochentzündlich, kann gefährliche Dämpfe erzeugen und explosionsfähige Gemische bilden.

Auf Grund der genannten Explosionsgefahr wurden von der Feuerwehr angrenzende Gebäude evakuiert. Es wurde eine örtliche Verkehrsumleitung eingerichtet. Die Bahnlinie Rosenheim- Kufstein wurde gesperrt. Der Gefahrstoff wurde durch die Feuerwehr gebunden und wird durch eine Fachfirma entsorgt. Die Bahnstrecke konnte gegen 15 Uhr wieder freigegeben werden.

Die Mitarbeiter der Firma wurden vom Notarzt vor Ort betreut und als nicht behandlungsbedürftig entlassen. Verletzt wurde bei dem Unfall somit niemand. Es waren etwa 100 Feuerwehr-Leute der Feuerwehren Flintsbach, Fischbach, Brannenburg, Degerndorf, Kiefersfelden, Bad Aibling und Rosenheim im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Notärzten und etwa 30 Sanitätern vor Ort.

UPDATE, 17.30 Uhr 

Wie die Polizei auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilte, passierte der Gefahrgut-Unfall auf dem Gelände eines Chemikalienhandels in der Hochriesstraße. Bei Arbeiten mit einem Gabelstapler ist ein etwa 500-Liter-Fass zu Boden gefallen und dabei lief flüssiger Kohlenwasserstoff aus.

Da dieser hochentzündliche Stoff bei etwa 60 Grad explodiert und gefährlich für die Atemwege seien kann, wurden Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Die 14 Mitarbeiter die sich zu dem Zeitpunkt auf dem Firmengelände befanden, wurden vorsorglich kontrolliert, um kontaminierte Kleidung und Atemwegsprobleme auszuschließen. Auch ein bereits nach Hause gefahrener Arbeiter wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus geschickt. Letztendlich wurde keine Person verletzt. 

Die anwesenden Feuerwehren waren mit rund 100 Personen im Einsatz. Die Bahnstrecke Rosenheim - Kufstein war bis 15 Uhr gesperrt. 

UPDATE, 16.45 Uhr

Wie Kreisbrandrat Richard Schrank gegenüber Radio Charivari sagte, seien bei dem Unfall etwa 500 Liter einer hochentzündlichen Flüssigkeit ausgelaufen. Der Gefahrstoff wurde von Spezialkräften der Feuerwehr gebunden. Zudem sei die Kleidung einer Person kontaminiert worden. Ob diese Person verletzt wurde, ist unklar.

Die zwischenzeitlich gesperrte Bahnstrecke Rosenheim - Kufstein konnte inzwischen wieder freigegeben werden.

UPDATE, 15.40 Uhr 

Laut Informationen des Bayerischen Rundfunks ist die Zugstrecke zwischen Rosenheim und Kufstein durch den Gefahrgutunfall in Flintsbach am Inn noch gesperrt.

Die Autobahn dürfte allerdings wieder befahrbar sein.

UPDATE, 15.15 Uhr

Soeben hat die Feuerwehr in Flintsbach Entwarnung gegeben. Anwohner können nun wieder die Fenster öffnen und ihre Häuser verlassen. Welcher Stoff genau ausgetreten ist, darüber hat die Polizei bisher immer noch keine Informationen veröffentlicht.

UPDATE, 14.45 Uhr 

Wie die Polizei soeben auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilte, ist noch nicht bekannt, um welches Gefahrgut es sich bei dem ausgetretenen Material handelt. Lediglich, dass es hoch entzündlich ist. Auch über verletzte Personen gibt es noch kein Angaben. 

Warnmeldung der Polizei:

Bezüglich des Gefahrgutunfalles in der Hochriesstraße, in Flintsbach am Inn, bittet die Feuerwehr alle Anwohner im Umkreis von 500 Metern die Türen und Fenster zu schließen, Belüftungen abzuschalten und die Gebäude nicht zu verlassen.

Vorausmeldung der Polizei:

Soeben wurde durch die Einsatzzentrale ein Gefahrgut-Unfall in der Hochriesstraße in Flintsbach am Inn mitgeteilt. Näheres ist aktuell nicht bekannt. Offenbar sei eine brennbare Chemikalie ausgetreten.

Erste Erkenntnissen nach wurden keine Personen verletzt. Die Bahnstrecke Rosenheim – Kufstein (Höhe Flintsbach a. Inn) musste gesperrt werden.

Erstmeldung:

Am Dienstagmittag soll in der Hochriesstraße Gefahrgut ausgetreten sein. Laut ersten Informationen von vor Ort ist ein 500-Liter-Fass mit einem unbekannten Stoff zu Boden gefallen. Derzeit untersucht die Feuerwehr, ob tatsächlich giftige Dämpfe ausgetreten sind, und wenn ja, wie gefährlich diese für die Anwohner sein könnten.

Auch die Autobahneinfahrt und -ausfahrt soll gesperrt sein. Auf der A93 könnte es dadurch zu Behinderungen kommen.

jg/anh/jre/PP Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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