Vier Männer in U-Haft

Explodierter Ferrari: War es Versicherungsbetrug?

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Augsburg - Vier Männer sollen in Augsburg einen Ferrari abgefackelt haben, um die Versicherung um rund eine viertel Million Euro zu prellen.

Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat gegen das Quartett Anklage wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchten Versicherungsbetrugs erhoben. Den 19 bis 29 Jahre alten Männern drohen mehrjährige Haftstrafen, wie Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai am Dienstag berichtete. Zwei von ihnen sitzen in Untersuchungshaft.

Ein 19-Jähriger hatte den Ferrari 458 vor gut einem Jahr für 285 000 Schweizer Franken gekauft. Schon im Herbst wollte er den Sportwagen laut Anklage wieder los werden, der Verkauf hätte aber nur noch 190 000 Franken gebracht. Da im Schadensfall wegen einer Zusatzversicherung fast 100 000 Euro mehr geflossen wären, soll es zu dem Tatplan gekommen sein.

Die Männer seien deshalb Ende Oktober nach Augsburg gefahren. Dort sollen sie auf einem leeren Parkplatz ein Benzingemisch in die Luxuskarosse geschüttet haben, das Auto explodierte und brannte völlig aus. Einen Termin für den Prozess gibt es noch nicht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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