Durch Bierbank bei Starnberg in zwei Hälften geteilt

Igel-Quäler: Insgesamt 1500 Euro Belohnung ausgesetzt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Wer ist fähig zu solch einer Tat? Der Igel muss so langsam und qualvoll verendet sein.

Starnberg - Ein schrecklicher Fall von Tierquälerei erschüttert ganz Bayern: Ein Igel wurde qualvoll zu Tode gequält, indem eine Bierbank auf ihn gestellt wurde. Nun wurde Belohnung für Hinweise auf den Tierquäler ausgesetzt. 

Der Anblick ging vielen an die Nieren. Ein kleiner, süßer Igel, eingequetscht unter der Querstrebe eines Biertisch-Fußes. Zu wenig Platz um durchzuschlüpfen; zu viel Platz, um durch das Gewicht des Tisches sofort zu sterben. Das Tier verendete elendig in dieser auswegslosen Position. Am Dienstagmorgen fanden Spaziergängerinnen das tote Tier am Ufer der Starnberger Sees neben dem Gelände der Seestub'n in Percha.

Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise auf den oder die brutalen Tierquäler.

Monika Lüdtke, Betreiberin der Überseer Igelstation zeigte sich gegenüber unserer Redaktion schockiert. "Ich war über den Artikel aus Starnberg "Igel mit Bierbank zu Tode gedrückt" schockiert. Es ist unfassbar, wenn man weiß, was für ein liebes Geschöpf der Igel ist. Ich habe nicht viel Geld, bin auch auf Spenden angewiesen, würde aber für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 1000 Euro aussetzen", schrieb sie unserer Redaktion. 

Auch PETA hat eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und Überführung der Täter führen: „Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach §17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden."

Zudem hat das Geschäft Rustiko Rosenheim (Mode-Wohnen-Floristik) hat zusätzlich 500 Euro Belohnung zur Ergreifung der oder des Täters ausgesetzt. 

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben neben einem Anruf bei der Starnberger Polizei (08151 36 40) ebenso die Möglichkeit, sich unter 01520/7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser