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Bürgermeister: "Das geht mir alles zu weit!"

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ce4161a6-db93-4341-9650-2a71df770566.jpg © Wikipedia/Zenwort

Chiemsee - Der Streit um den Gedenkstein des ehemaligen Nazi-Generals Alfred Jodl auf der Fraueninsel geht in eine neue Runde.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, haben die Gegner jetzt eine Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt, nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Volksverhetzung gegen den Bürgermeister der Gemeinde Chiemsee, Georg Huber, eingestellt hatte. Die 38 Gegner meinen, dass Huber die „verbrecherische Karriere eines Massenmörders“ verharmlosen wolle, weil er die Gedenkstätte bis 2018 einfach stehen lassen wolle. Dann laufen die Grabnutzungsrechte aus. Außerdem solle die Behörde das Verfahren wieder aufnehmen.

Die Staatsanwaltschaft in Traunstein bestätigte lediglich den Eingang einer Dienstaufsichtsbeschwerde. Huber selbst zeigte sich gegenüber dem BR genervt: „Haben wir eigentlich nichts anderes zu tun? In Brüssel bringen sich die Leute um und wir tun wegen einer Grabnutzung rum. Das geht mir alles zu weit!“

mw

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