Bundeswehr entschuldigt sich für Kriegsspiele

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Sigmaringen/Bad Reichenhall - Der Kommandeur der Gebirgsjäger in Bad Reichenhall hat sich für die umstrittenen Kriegsspiele für Kinder entschuldigt.

Kriegsspiele für Kinder in Reichenhaller Kaserne

Der Name “Klein-Mitrovica“ für ein Miniaturdorf, auf das Kinder an einem Tag der offenen Tür in der Bundeswehrkaserne zielen durften, sei ein Fehler gewesen, sagte Brigadegeneral Johann Langenegger am Donnerstag in Sigmaringen. Der dortigen 10. Panzerdivision sind die Gebirgsjäger untergeordnet. Er bestätigte, dass nur Zielsysteme von Panzerfäusten eingesetzt wurden, jedoch nicht die Waffen selbst.

Noch ermittelt werde, ob Kinder oder Jugendliche am 28. Mai an einer anderen Stelle mit Waffen hantieren durften. “Das darf nicht sein“, sagte Langenegger. Es sei bei keiner Vorführung Munition vewendet worden. Es könne disziplinarische Konsequenzen geben. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hatte ihre Vorermittlungen wegen der Vorfälle am Mittwoch eingestellt.

Die Stadt Mitrovica im Kosovo war seit dem Zweiten Weltkrieg mehrmals Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen - von 1999 an auch unter Beteiligung von KFOR-Truppen, zu denen die Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall zählen.

dpa

Rubriklistenbild: © Bündnis Rabatz

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