So lief das Benefizspiel für Andreas Lerch

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Siegsdorf - Beim Benefizspiel für Brandopfer Andreas Lerch kamen knapp 1000 Euro zusammen. Doch große Freude wollte bei ihm nicht aufkommen - und das aus einem guten Grund:

Seit dem Vorfall am 24. August, bei dem ein elfjähriger Bub das bäuerliches Anwesen in Traundorf bei Siegsdorf in Brand gesetzt hatte, war Andreas Lerch krankgeschrieben. "Ich konnte seitdem keine Nacht mehr durchschlafen und bin mit den Nerven am Ende", so Lerch. Er hatte die ehemaligen Stallungen des Bauernhauses für sich und seine Oldtimerfreunde angepachtet. Auch eine Hobby-Werkstatt zur Restaurierung solcher Fahrzeuge war dort eingerichtet. Bei dem verheerenden Brand wurden viele der dort abgestellten Oldtimer vernichtet. Es entstand ein Millionenschaden. Das Schlimmste: Der Vater des Jungen ist in keiner Art und Weise versichert und selbst insolvent, sodass keinerlei Ersatz zu erwarten ist.

Benefizspiel für Andreas Lerch - Teil 1

Doch damit nicht genug: Am 17. September bekam Lerch per Mail die fristlose Kündigung von seinem Arbeitgeber, ohne jegliche Begründung. "Ich bekomme Unterstützung von Leuten, die ich kaum oder gar nicht kenne. Und jemand, mit dem ich täglich zu tun habe, schickt mir die Kündigung." Ein herber Rückschlag für Lerch. Doch er lässt sich davon nicht unterkriegen und richtet seine Blick lieber nach vorne: "Es geht schon irgendwie weiter. Ich hoffe, dass ich vielleicht bei einer Werkstatt in Traunstein anfangen kann."

Benefizspiel für Andreas Lerch - Teil 2

Rückenwind bekommt er auch durch die Unterstützung aus der Bevölkerung. "Bislang sind 11.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. Das ist wirklich toll." Und bei dem Benefizspiel an diesem Dienstag - das Wacker Burghausen mit 6:1 gegen den ESV Freilassing gewann - kamen nochmal knapp 1000 Euro dazu. 

Falls auch Sie für Andreas Lerch spenden wollen: „Spendenkonto Brandopfer“ Andreas Lerch bei der KSPK Traunstein Trostberg, BLZ 710 520 50, Kontonummer 40 37 94 30.

HINWEIS DER REDAKTION: Da hier teilweise nicht überprüfbare Vorwürfe sowie arbeitsrechtliche Mutmaßungen gegen Andreas Lerch und seinen ehemaligen Arbeitgeber geäußert wurden, die teilweise auch rechtlich bedenklich waren (üble Nachrede), haben wir die Kommentarfunktion für diesen Artikel gesperrt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © ps

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