Egmating - Tausende Spuren hat die „Soko Kaltenbrunn“ im Mordfall Luise Zimmermann geprüft - ohne Erfolg. Jetzt wurde sie aufgelöst.

© polizei
Ein Foto aus dem Archiv: Die Spurensicherung am Fundort der Leiche von Luise Zimmermann.
„Wir haben den Fall an die Staatsanwaltschaft zurückgegeben. Leider, ohne einen Verdächtigen ermittelt zu haben“, bestätigt Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Die Ermittlergruppe sei „Ende vergangenen Jahres aufgelöst“ worden. „Natürlich gibt es den Vorgang noch, und natürlich auch einen Sachbearbeiter, aber die Arbeitsgruppe gibt es nicht mehr.“
Der Fall hatte im August 2009 für großes Aufsehen gesorgt. Die 73-jährige Luise Zimmermann hatte am Sonntag, 7. August 2009, an einer Wanderung in der Nähe von Aying teilgenommen, von der sie nicht mehr nach Hause zurückkehrte. Zwei Wochen später wurde ihre unbekleidete und stark verweste Leiche in einem Waldstück bei Kaltenbrunn im Egmatinger Forst aufgefunden. An ihrem Zahnschema wurde sie zweifelsfrei erkannt. Die Obduktion ergab sehr schnell, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war.
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Quelle: Rosenheim24.de



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