Landkreis - Spät hat der Winter in diesem Jahr in Deutschland Einzug gehalten. Die DLRG warnt aber davor, bereits die Seen zu betreten. Das Eis sei noch nicht tragfähig.

© DLRG
Eine Eisrettung mit Hilfe einer Leiter.
Ein sibirisches Hochdruckgebiet sorgt derzeit für frostige Temperaturen bis in die Niederungen. Die aktuelle Wetterlage lässt derzeit aber nur auf wenigen Seen in höheren Lagen einen Eisspaziergang zu. Auf den meisten Gewässern ist die Eisdecke noch zu dünn. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät allen Wintersportlern deshalb, mit dem Schlittschuhlaufen noch zu warten.
Die Rettungsschwimmer der DLRG leisten jährlich 150.000 Stunden Rettungsdienst im Winter und kennen die Tücken der eisigen Idylle. Grundsätzlich sollten sich ambitionierte Wintersportler nur an bewachten Gewässern und nie alleine auf das Eis wagen sowie auf Warnungen in lokalen und regionalen Medien achten.
Wer sich aufs Eis wagt, sollte sich zur eigenen Sicherheit vorher nach geeigneten Rettungsmitteln umsehen. "Ein umgedrehter Schlitten, ein langer Ast, eine Leiter oder ein Seil sind bei einem Eiseinbruch geeignete Hilfsmittel", so der praktische Rat des DLRG-Präsidenten. Im Notfall ist schnelle Hilfe geboten. Der Verunglückte kann binnen Minuten unterkühlen, dann besteht Lebensgefahr.
Helfer sollten bei der Rettung einen Sicherheitsabstand zur Einbruchstelle einhalten und sich gegenseitig auf dem Bauch liegend durch eine Rettungskette sichern. Nach der Rettung aus dem Eis sollte der Patient in einem beheizten Raum langsam aufgewärmt werden und sich grundsätzlich in ärztliche Behandlung begeben.
Pressemitteilung DLRG
Quelle: Rosenheim24.de



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