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Über 14.000 Spender! Blutspendennotruf war erfolgreich

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Bayern - Der Blutspendennotruf des Blutspendedienstes des BRK hat gefruchtet. Fast 15.000 Spender erschienen innerhalb der ersten Tage und bluteten, um zu helfen. Die Erstpenderquote lag mit 14 Prozent deutlich über dem Normalniveau.

Geschafft! Die akute Notlage beim Blutspendedienst des BRK (BSD) ist überwunden: Knapp 14.700 Blutspender erschienen innerhalb der ersten fünf Spendetage nach dem Notruf in Bayern. Damit besuchten 31 Prozent mehr Menschen die BSD-Blutspendetermine als ursprünglich geplant. Die Erstpenderquote lag mit 14 Prozent deutlich über dem Normalniveau von etwa neun Prozent. Das Blutspendenaufkommen hat sich bayernweit gesteigert und der Blutkonservenvorrat infolgedessen stabilisiert.

Georg Götz, Kaufmännischer BSD-Geschäftsführer, resümiert: "Der Blutkonserven-Engpass in unserem Zentrallager war in diesem Spätsommer so akut wie viele Jahre zuvor nicht mehr. Durch den medialen Zuspruch sowie die überragende Soforthilfe seitens der bayerischen Bevölkerung ist die Bestandssituation beim BSD jetzt stabilisiert und die flächendeckende Versorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in Bayern sichergestellt."

Dennoch darf nicht vergessen werden: Blut ist nur begrenzt haltbar, 42 Tage nämlich. Blutspenden werden immer wieder aufs Neue gebraucht. So finden in Bayern pro Tag etwa 2000 Blutspenden ihren Einsatz bei Kranken und Verletzten in Kliniken. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, bietet die Blutspende vielen Patienten zum Teil die einzige Überlebenschance.

Stammspender, Erstspender und Spender-Nachwuchs gleichermaßen wichtig

Der BSD ist dankbar für seine Stammspender, die regelmäßig auf die Termine kommen. Die treuesten von ihnen erscheinen so oft sie es, medizinisch gesehen, dürfen: Männern ist es sechsmal und Frauen viermal innerhalb von zwölf Monaten erlaubt, Blut zu spenden. "So kommen unsere Stammspender schon mal auf 150 bis sogar 200 gute Taten in ihrer langen Blutspenderkarriere", erklärt Dr. Franz Weinauer, Ärztlicher BSD-Geschäftsführer.

Durch die Altersregelung scheiden Blutspender allerdings ab dem 73. Lebensjahr aus. Dann sind deren Nachfolger gefragt. "Es ist wichtig, dass immer wieder Spender neu zu uns stoßen, vor allem die junge Generation! Ab dem 18. Lebensjahr darf jeder ran und gern noch viele Jahre weiter bei uns Blut spenden", appelliert Dr. Weinauer.

Der BSD bietet bayernweit Blutspendetermine an. Diese sowie weitere Informationen gibt unter www.blutspendedienst.com/termine oder bei der Spenderhotline 0800/ 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18 Uhr.

Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig:

Allein in Bayern werden täglich etwa 2000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Ihre Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Menschen eine Überlebenschance gibt.

Wer Blut spenden kann: Blutspenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr. Als Erstspender sollte man nicht älter als 64 sein. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Mitbringen sollen die BlutspenderInnen ihren Blutspendeausweis, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Der Blutspendedienst des BRK (BSD)

Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen.

Mit seinen knapp 650 engagierten Mitarbeitern sowie zusätzlich etwa 230 freiberuflich tätigen Untersuchungsärzten und rund 18.500 ehrenamtlichen Helfern des BRK organisiert der BSD jährlich gemeinsam mit 73 BRK-Kreisverbänden etwa 4400 Blutspendetermine.

In der Mediathek bietet der Blutspendedienst des BRK unter anderem Bilder aus seinem Produktions- und Logistikzentrum in Wiesentheid und vom Blutspenden. Außerdem finden Sie dort Infografiken, z.B. zum Ablauf einer Blutspende und Videos mit Geschichten der Blutspendeempfänger Miriam und Felix Brunner, die nur dank der Blutspenden eine Überlebenschance haben. Sie geben den oftmals anonymen Patientinnen und Patienten ein Gesicht.

Pressemitteilung Blutspendedienst BRK

Quelle: rosenheim24.de

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