Andy Warhol in der Städtischen Galerie

Aktionstage mit ungewöhnlicher Modenschau

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Rosenheim - Die Hochschule Rosenheim präsentiert an drei Tagen ihre Warhol-Projekte in der Städtischen Galerie. Neben interaktiven Aktionstagen gibt es auch eine ungewöhnliche Modenschau.

Die Warholmania geht weiter: Bereits über 4000 Besucher haben inzwischen die Ausstellung „Andy Warhol – The Original Silkscreens“, die seit Mitte Dezember in der Städtischen Galerie Rosenheim läuft, besucht. Ein wirklich großartiger Ausstellungsstart!

Die Gründe für Warhols bis heute offensichtlich ungebrochene Popularität sind vielfältig. Einer davon ist vermutlich seine Kunst der (Selbst-) Inszenierung. So war auch das Thema „Mode“ in Warhols New Yorker Atelier, der „Silver Factory“, allgegenwärtig. Die It-Girls der Zeit wie Edie Sedgwick, die dort ein und aus gingen, sich feierten und inszenierten, haben die Mode bis heute immer wieder stark beeinflusst.

MODENSCHAU

Studentinnen und Studenten der Fakultät für Innenarchitektur der Hochschule Rosenheim haben dieses Thema aufgegriffen und veranstalten am Dienstag, 26. Januar um 20 Uhr eine wirklich ungewöhnliche Modenschau. Das „Gebäudekleid” oder „Hülle und Raum” sind auch in der Architektur bzw. Innenarchitektur essentielle Themen. Mit der Beziehung von „Hüllform und Körper”, dem eigenen Körper als Medium für raumbildende Kostüme wird an der Fakultät für Innenarchitektur als fester Bestandteil der Lehre im 1. Semester experimentiert. Was in diesem Semester bei den Experimenten der Studierenden herausgekommen ist, das kann man bei der Modenschau in der Städtischen Galerie Rosenheim bestaunen.

Unterstützt wird das 1. Semester von einer Projektgruppe des 7. Semesters, die für die Raumszenografie verantwortlich ist. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Einlass 19 Uhr. Beginn 20 Uhr.

INTERAKTIVE AKTIONSTAGE

Andy Warhol, der Revoluzzer, der Gott der Pop Art, der Vorreiter der Medienkunst: Viele Werke des weltberühmten Künstlers kennt fast jeder. Aber die Hintergründe dazu? Wie und warum schuf er seine Ikonen? Wie wurde er zum Superstar? Und was geht uns das heute alles an?

Diesen Fragen sind die StudentInnen der Hochschule Rosenheim nachgegangen und haben dazu ein interaktives Programm zum Mithören, Mitsehen, Mitdenken und vor allem Miterleben auf die Beine gestellt.

Los geht’s am Sonntag, den 24. Januar mit der „Warholmania” – Warhol für jedermann/frau. Von 14 bis 17 Uhr kann sich jeder, der Lust hat, von Studentinnen und Studenten durch die Ausstellung führen lassen und ganz neue Blickwinkel auf Warhol kennenlernen.

Am Donnerstag, 28. Januar heißt es dann „After Work mit Warhol”. Von 17 bis 20 Uhr können Besucher in Andy Warhols Atelier, die berüchtigte „Factory”, eintauchen. Warhols Arbeitsplatz war Anziehungspunkt der umtriebigen New Yorker Kunstszene und Sammelstätte für Kreative und Wirrköpfe, für Neugierige und Experimentierfreaks. Hier wurde viel gefeiert, aber es herrschte auch eine ungeheure Produktivität: Allein zwischen 1962 und 1964 entstanden hier über 2000 Bilder. Am Aktionstag in der Galerie kann man unter anderem Warhols skurrile, aber dennoch wegweisenden Screentests ausprobieren, den Unterhaltungen der „Factory-Guys“ lauschen und dabei interessante und aufschlussreiche Informationen über Andy Warhol und seine Kunst erhaschen oder auch das Telefon der Factory für Fragen und Antworten nutzen. Wer dabei sein möchte, kann sich unter der Telefonnummer 08031/365 1447 anmelden.

Um Inklusion und Integration dreht sich schließlich der dritte Aktionstag am Donnerstag, 4. Februar. Von 11 bis 14 Uhr bearbeiten die Studierenden zusammen mit Schulklassen das Thema „Warhol at School – Vom Außenseiter zum Insider“. Die Beteiligung ist nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 08031/365 1447 möglich.

Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim

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Quelle: rosenheim24.de

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