Nach dem Zugunglück sind weiter Fragen offen

Fehler des Fahrdienstleiters: Wer zahlt für die Opfer?

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Bad Aibling - Das verheerende Zugunglück von Bad Aibling im Februar wirft weiter Fragen auf. Wer zahlt für die Fehler des Fahrdienstleiters?

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Am 9. Februar kamen bei dem furchtbaren Zugunglück von Bad Aibling 12 Menschen ums Leben. Der Fahrdienstleiter hatte mehrere Fehler gemacht, wodurch zwei Regionalzüge frontal zusammengeprallt waren.

Weitere bleiben jedoch Fragen offen. Unter anderem die Ungewissheit, wer wie viel als Entschädigung an die Hinterbliebenen zahlen muss.

Anwalt fordert deutlich mehr Geld

Die Bild-Zeitung schreibt nun, dass die Versicherung der Oberlandbahn bisher 21.000 Euro pro Todesopfer gezahlt  haben soll - der Minimalanspruch für Zugunglücke in der EU. Das reicht Anwalt Friedrich Schweikert, der die Angehörigen von drei Todesopfern vertritt, bei weitem nicht: Laut Bild fordert Schweikert mindestens 30.000 Euro, in Einzelfällen deutlich mehr.

Es müssten Unterschiede je nach Lebensumständen der Opfer gemacht werden.

Auch das jüngste Angebot der Bayerischen Oberlandbahn - je 1000 Euro für die Hinterbliebenen - finde Schweikert laut der Zeitung "absolut lachhaft".

Noch steht allerdings das offizielle Ermittlungsergebnis aus. Danach herrscht hoffentlich bald Klarheit.

anh

Quelle: mangfall24.de

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