49,9 Mio Euro für neues Stückerl A94

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Forstinning - Heute, 17 Uhr, wird  ein neues Stückerl A94 zwischen Forstinning und Pastetten freigeben. 6,3 Kilometer - jeder Kilometer hat 7,9 Mio. Euro gekostet.  

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Ursprünglich hatte die Autobahndirektion Südbayern für den Bau des Teilstücks, das die A94-Lücke zwischen Forstinning und Heldenstein schließt, nur 40 Millionen Euro veranschlagt. "Aber die Kosten seien nun mal gestiegen", heißt es aus dem Amt. Ursache dafür waren elf Brücken, die den Autobahn-Abschnitt überspannen, sowie Lärmschutzwände, die auf einer Gesamtlänge von 2,7 Kilometern aufgestellt werden mussten. Jetzt liegen die Kosten eben bei rund 49,9 Millionen Euro.

Dafür erwarten die Autofahrer jetzt zwei Fahrstreifen mit Seitenstreifen, eine Anschlussstelle mit der B 12 sowie eine Anschlussstelle mit der Staatsstraße 2331 (Forstern - Erding), außerdem für beide Fahrtrichtungen eine Parkplatzanlage.

Es gibt sogar schon eine Prognose, wie die A94 genutz werden wird. In der Projektplanung heißt es: "Gemäß der Verkehrsprognose wird die Verkehrsbelastung der A94 im Jahr 2020 bei bis zu 44.100 Kfz/24h liegen."

Die insgesamt rund 150 Kilometer lange und rund 1 Milliarde Euro teure A94 soll die historische, zweistreifige, seit langem überlastete, unfallträchtige B 12 vom Fernverkehr entlasten. Sie verbindet später die Bundesautobahnen A 99 bei München und A 3 bei Passau.

Um den Bau der Autobahn wird seit nahezu 35 Jahren gerungen. Naturschützer und Anwohner im Isental befürworten eine Trassenführung auf der bestehenden B12, sind aber damit mehrfach gerichtlich gescheitert.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Staatskanzleichef Marcel Huber (beide CSU) werden das Teilstück Forstinning - Pastetten heute um 17 Uhr freigegeben.

re/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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