Auf den ersten Blick sehen sie sich zum Verwechseln ähnlich: der VW Up und der Skoda Citigo. Doch wer kann punkten? Der Vergleich im Fahrtest...

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Bestens geeignet für die Großstadt: der Skoda Citigo. Der Knirps passt in jede Parklücke, ist sparsam und macht Spaß
An Nase, Kühlergrill und Heckklappe unterscheiden sich die Geschwister noch am ehesten: Im Gegensatz zum stylischen VW Up wirkt der Skoda Citigo äußerlich insgesamt etwas braver und konservativer. Ein Unterschied sticht in jedem Fall ins Auge: Im Gegensatz zu seinem Konzern-Bruder hat der Wolfsburger nämlich einen Knick im Fondfenster.
Beide Cityflitzer haben fast die gleichen Maße: Der Citigo ist mit 3,56 Metern aber zwei Zentimeter länger als der Up. Große und fülligere Insassen sitzen auf den Vordersitzen des Citigo mit integrierten Kopfstützen recht bequem. Hinten hingegen wird es für Passagiere über 1,85 Meter in Sachen Kopffreiheit eng. Das Gepäckvolumen fasst bei beiden Stadtflitzern 251 bis 959 Liter.
Wie beim Up können auch beim Citigo Extras wie Einparkhilfe und ein Citynotbremsassistent namens City Safe Drive geordert werden.
Bei Motoren, Fünfganggetriebe, Fahrgestell und Sicherheitsfunktionen bedienen sich beide Zwerge aus einem Regal. Der Skoda Citigo startet mit zwei Dreizylinder-Benzinern mit einem Liter Hubraum und 60 bzw. 75 PS. Der Durchschnittsverbrauch beträgt nach Werksangaben zwischen 4,5 und 4,7 Litern auf 100 Kilometern und weist CO2-Ausstoß von 105g/km beim kleineren Motor bzw. 108g/km beim größeren auf. Bei unseren Testfahrten im Stadtverkehr und über Land stieg der Spritverbrauch bei flotter Fahrweise mit beiden Motorvarianten jedoch bis auf 5,9 Liter an.
Der ist wie im Up in der Stadt und bei kleineren Ausflügen garantiert. Sitz- und Fahrkomfort sowie Fahrverhalten und Handling sind komfortabel. Das Kurvenverhalten ist hervorragend, die Motorleistung ideal für den Stadtverkehr.
Die will Skoda erst bei der Automobilausstellung in Genf (Publikumstage vom 8. bis 18. März) offenbaren. Dem Vernehmen nach soll der Skoda Citigo jedoch in der Grundversion als Dreitürer unter der 9000-Euro-Marke liegen – und ist damit rund 1000 Euro günstiger als der Up, den es ab 9.850 Euro gibt.
Es existieren jede Menge gute Argumente für die von Skoda avisierte Käuferschicht von jungen Fahranfängern, Familien oder Best-Agern, die in Städten verstärkt auf Spritverbrauch und ihren Geldbeutel schauen.
Heinz Wilhelm
autoanzeigen.de


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